Lehner StepSaver Plattformlift: Kosten, Maße, Technik und Erfahrungen mit dem Lift für kleine Höhenunterschiede

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Der Lehner StepSaver ist ein kompakter Vertikalplattformlift für Rollstuhlfahrer und Menschen mit eingeschränkter Mobilität, der speziell für kleine Höhenunterschiede bis 500 mm entwickelt wurde. Seine eigentliche Besonderheit liegt jedoch nicht allein in der Hubhöhe: Der StepSaver kann mit bis zu zwei integrierten Überbrückungsstufen ausgestattet werden. Dadurch lässt sich ein vorhandener Höhenunterschied barrierefrei überwinden, während Fußgänger die Treppe weiterhin benutzen können.

Genau diese Kombination macht den StepSaver zu einer ungewöhnlich interessanten Lösung für Hauseingänge, Podeste, Terrassen, einzelne Stufen und andere Bereiche, an denen ein großer Plattformlift technisch überdimensioniert wäre und ein aufwendiger Umbau vermieden werden soll.

Lehner Lifttechnik beschreibt den StepSaver als schnelle und kosteneffiziente Alternative zu baulichen Veränderungen, insbesondere im privaten Bereich. Der Hersteller gibt eine maximale Hubhöhe von 500 mm, eine Tragfähigkeit von 250 kg, Innenmaße von 780 × 1.110 mm und Außenmaße von 940 × 1.245 mm inklusive Rampe an. Der StepSaver ist für den Innen- und Außenbereich vorgesehen.

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🟢 Kurzantwort: Der Lehner StepSaver ist ein kompakter Rollstuhl-Plattformlift für Höhenunterschiede bis 50 cm. Er trägt bis zu 250 kg und kann mit keiner, einer oder zwei Überbrückungsstufen konfiguriert werden. Seine große Besonderheit: Die vorhandenen Stufen können für Fußgänger weiterhin nutzbar bleiben. Der Lift benötigt laut Hersteller keine klassischen baulichen Anpassungen und kann bei geeigneten Voraussetzungen in weniger als zwei Stunden installiert werden.

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Damit besetzt der StepSaver eine interessante Nische zwischen Rampe, kleiner Hebebühne und größerem Vertikalplattformlift.


Lehner StepSaver auf einen Blick

MerkmalLehner StepSaver
HerstellerLehner Lifttechnik
Produktartkompakter Vertikalplattformlift / Hebebühne
Haupteinsatzkleine Höhenunterschiede
Maximale Hubhöhe500 mm
Tragfähigkeit250 kg
Eigengewicht150 kg
Plattform-Innenmaß780 × 1.110 mm
Außenmaß mit Rampe940 × 1.245 mm
Minimale Plattformhöhe30 mm
Antrieb4 × 24-V-Spindelmotor
Betriebsspannung24 V DC
Stromversorgung110–230 V / 50–60 Hz
Geschwindigkeit18 mm/s
Überbrückungsstufen0, 1 oder 2
InnenbereichJa
AußenbereichJa
Notstromversorgunginklusive
Auffahrrampeintegriert
Abrollschutzüber Rampenkonstruktion
Bodenbelagrutschfester PVC
StandardfarbeRAL 7016
Funk-Außensteuerungoptional
Lift Control Appoptional
Montagelaut Hersteller unter geeigneten Voraussetzungen unter 2 Stunden

Die aktuellen technischen Daten stammen aus den Herstellerinformationen von Lehner Lifttechnik.


Was ist der StepSaver von Lehner?

Der StepSaver ist ein vertikal fahrender Plattformlift für geringe Höhenunterschiede.

Er wurde insbesondere für Situationen entwickelt, in denen beispielsweise:

  • eine Stufe,
  • zwei Stufen,
  • ein Podest,
  • ein erhöhter Eingang,
  • eine kleine Terrasse oder
  • ein Niveauunterschied bis 500 mm

für einen Rollstuhlfahrer zum Hindernis wird.

Statt entlang einer Treppe zu fahren, hebt beziehungsweise senkt der StepSaver die komplette Plattform senkrecht.

Das Grundprinzip

Mit dem Rollstuhl auffahren → Plattform sichern → Fahrbefehl geben → Plattform hebt oder senkt sich → anderes Niveau erreichen → Plattform verlassen

Das klingt zunächst wie bei anderen kleinen Hebebühnen.

Der entscheidende Unterschied liegt jedoch in der Konstruktion der Stufen.


Was macht den StepSaver besonders?

Die Kernidee steckt bereits im Namen:

Step + Saver = die Stufen bleiben erhalten beziehungsweise nutzbar.

Bei vielen barrierefreien Umbauten muss eine bestehende Treppe:

  • verändert,
  • entfernt,
  • verbreitert oder
  • durch eine Rampe ergänzt

werden.

Der StepSaver verfolgt einen anderen Ansatz.

Bis zu zwei integrierte Überbrückungsstufen

Das System kann laut Lehner mit:

  • keiner Überbrückungsstufe,
  • einer Überbrückungsstufe oder
  • zwei Überbrückungsstufen

bestellt werden.

Dadurch lässt sich die Anlage an unterschiedliche Eingangssituationen anpassen.

Der entscheidende Vorteil

Wenn der Lift nicht benutzt wird, können Fußgänger die vorhandene beziehungsweise integrierte Stufenlösung weiterhin verwenden.

Das macht den StepSaver besonders interessant, wenn nicht ausreichend Platz für eine lange Rollstuhlrampe vorhanden ist.


StepSaver als Hebebühne ohne Stufen

Der StepSaver muss nicht zwingend mit Überbrückungsstufen eingesetzt werden.

Lehner bietet ihn auch als klassische vertikale Hebebühne ohne Überbrückungsstufen an.

Dann funktioniert das System im Prinzip wie ein besonders kompakter Hublift:

untere Ebene → vertikale Fahrt → obere Ebene

Die maximale Hubhöhe bleibt dabei bei 500 mm.

Wann ist diese Variante interessant?

Zum Beispiel bei:

  • Terrassen,
  • Podesten,
  • kleinen Mauervorsprüngen,
  • erhöhten Eingangsbereichen,
  • kleinen Niveauunterschieden ohne eigentliche Treppe.

Damit ist der StepSaver nicht nur eine Speziallösung für Stufen, sondern gleichzeitig ein kompakter Hublift.


Für welche Höhen ist der StepSaver geeignet?

Die maximale Hubhöhe beträgt:

500 mm beziehungsweise 50 cm.

Das ist die klare technische Grenze des Systems.

Der StepSaver ist deshalb kein Lift für komplette Geschosse.

Typische Höhenunterschiede

HöhenunterschiedStepSaver grundsätzlich interessant?
10 cm
20 cm
30 cm
40 cm
50 cm
80 cm
1 Meter
mehrere Etagen

Für größere Höhenunterschiede bietet Lehner andere Vertikalplattformlifte wie Liftboy, Elevex oder SIGMA an.


StepSaver für eine Stufe

Gerade eine einzelne Stufe kann für einen Rollstuhlfahrer eine vollständige Barriere darstellen.

Für Fußgänger wirkt eine Stufe von beispielsweise 15 oder 18 cm oft unbedeutend.

Für einen Rollstuhl kann sie ohne geeignete Hilfe praktisch unüberwindbar sein.

Eine klassische Rampe benötigt gleichzeitig erheblich mehr Länge als die reine Stufenhöhe vermuten lässt.

Hier kann der StepSaver interessant werden.

Beispiel

Vor einer Haustür befindet sich eine einzelne hohe Stufe.

Eine lange Rampe würde:

  • den Gehweg blockieren,
  • viel Grundstücksfläche benötigen oder
  • optisch störend wirken.

Ein kompakter Vertikallift kann den Höhenunterschied dagegen auf relativ kleiner Grundfläche überwinden.


StepSaver für zwei Stufen

Noch interessanter wird das Konzept bei zwei vorhandenen Stufen.

Genau hierfür wurde die Konstruktion mit bis zu zwei Überbrückungsstufen entwickelt.

Die Anlage kann die Barriere für den Rollstuhl überwinden, ohne dass Fußgänger auf ihre normale Treppennutzung verzichten müssen.

Das ist besonders sinnvoll bei

  • Hauseingängen,
  • kleinen Ladenlokalen,
  • Terrassen,
  • Podesten,
  • Eingangsbereichen mit wenig Platz.

StepSaver statt Rollstuhlrampe

Eine der wichtigsten Fragen bei geringen Höhenunterschieden lautet:

Rampe oder StepSaver?

Eine Rampe besitzt keine Mechanik und benötigt keinen Antrieb.

Sie hat aber einen entscheidenden Nachteil:

Sie braucht Platz.

Je größer der Höhenunterschied, desto länger muss eine komfortabel beziehungsweise normgerecht geplante Rampe typischerweise werden.

Direkter Vergleich

KriteriumStepSaverRampe
Platzbedarfkompakthäufig deutlich größer
Elektrischer AntriebJaNein
Bewegliche TeileJaNein
Rollstuhl geeignetJaJa, bei passender Auslegung
Höhenunterschied bis 500 mmJaJa
Treppe kann erhalten bleibengroßer Vorteil des Konzeptsabhängig von Planung
Wartungerforderlichgering
Außen möglichJaJa
Optische Integrationkompaktstark abhängig von Länge

Wann spricht mehr für den StepSaver?

Wenn der vorhandene Platz begrenzt ist und eine lange Rampe nicht sinnvoll realisiert werden kann.

Wann spricht mehr für eine Rampe?

Wenn genügend Fläche vorhanden ist und eine rein bauliche Lösung ohne Antrieb gewünscht wird.


Wie viel Gewicht trägt der StepSaver?

Die maximale Tragfähigkeit beträgt laut Hersteller:

250 kg.

Das ist für einen kompakten Plattformlift ein ordentlicher Wert.

Aber gerade bei Rollstuhlfahrern muss korrekt gerechnet werden.

Entscheidend ist das Gesamtgewicht

Nicht nur das Körpergewicht zählt.

Berechnet werden muss:

Körpergewicht + Rollstuhl + mitgeführte Gegenstände

Beispiel 1

Nutzer: 80 kg
Rollstuhl: 20 kg

Gesamtgewicht: 100 kg

→ problemlos innerhalb der 250-kg-Grenze.

Beispiel 2

Nutzer: 110 kg
Elektrorollstuhl: 120 kg

Gesamtgewicht: 230 kg

→ rechnerisch innerhalb der Tragfähigkeit, aber bereits relativ nahe am Maximum.

Wichtig bei Elektrorollstühlen

Neben dem Gewicht müssen auch die Abmessungen der Plattform berücksichtigt werden.


Ist der StepSaver für Elektrorollstühle geeignet?

Grundsätzlich kann der StepSaver auch mit einem Elektrorollstuhl genutzt werden, wenn Gewicht und Abmessungen passen.

Die Tragfähigkeit beträgt 250 kg.

Das Plattform-Innenmaß beträgt:

780 × 1.110 mm.

Ein großer Elektrorollstuhl kann deshalb weniger wegen seines Gewichts als wegen seiner Länge oder Breite problematisch werden.

Vor dem Kauf sollten gemessen werden

MaßWarum wichtig?
Gesamtbreite Rollstuhlmuss auf Plattform passen
Gesamtlängedarf Plattform nicht überschreiten
Gewicht Rollstuhlzählt zur Traglast
Nutzergewichtzählt ebenfalls
Fußstützenkönnen Länge erhöhen
Taschen/Zubehörkönnen Maße und Gewicht verändern

Welche Plattformgröße hat der StepSaver?

Das nutzbare Innenmaß beträgt:

780 × 1.110 mm.

Das entspricht:

  • 78 cm Breite,
  • 111 cm Länge.

Die Außenabmessungen einschließlich Rampe werden mit:

940 × 1.245 mm

angegeben.

Übersicht

AbmessungWert
Nutzbreite innen780 mm
Nutzlänge innen1.110 mm
Außenbreite940 mm
Außenlänge inkl. Rampe1.245 mm
minimale Plattformhöhe30 mm

Diese kompakten Abmessungen sind ein wichtiger Teil des StepSaver-Konzepts.


Nur 30 mm minimale Plattformhöhe

Die minimale Plattformhöhe beträgt laut Lehner lediglich:

30 mm beziehungsweise 3 cm.

Dadurch kann die integrierte Auffahrrampe vergleichsweise flach ausgeführt werden.

Das erleichtert die Zufahrt mit:

  • manuellem Rollstuhl,
  • Elektrorollstuhl,
  • teilweise auch anderen Mobilitätshilfen.

Warum ist ein niedriger Einstieg wichtig?

Je höher eine Plattform über dem Boden liegt, desto länger beziehungsweise steiler muss die Auffahrrampe werden.

Die niedrige Konstruktion hilft deshalb dabei, das Gesamtsystem kompakt zu halten.


Integrierte Auffahrrampe

Die Auffahrrampe gehört zu den wichtigen konstruktiven Bestandteilen des StepSaver.

Sie ermöglicht zunächst das Auffahren auf die Plattform.

Während der Nutzung übernimmt die Rampenkonstruktion außerdem eine Sicherheitsfunktion.

Rampe als Abrollschutz

Lehner beschreibt die Rampe ausdrücklich auch als Abrollschutz für eine sichere Nutzung.

Damit erfüllt ein Bauteil zwei Aufgaben:

Zugang + Sicherung

Das reduziert die Zahl zusätzlicher Komponenten und unterstützt das kompakte Design.


Welchen Antrieb verwendet der StepSaver?

Der StepSaver verwendet:

4 × 24-V-Spindelmotoren.

Das System hebt die Plattform damit über mehrere elektrisch angetriebene Spindeleinheiten.

Technische Übersicht

TechnikStepSaver
AntriebsartSpindelantrieb
Motoren4
Motorspannung24 V
Systemspannung24 V DC
Netzversorgung110–230 V / 50–60 Hz
Geschwindigkeit18 mm/s

Die Konstruktion unterscheidet sich damit deutlich von einem Treppenlift mit Schienenantrieb.


Wie schnell fährt der StepSaver?

Der Hersteller gibt eine Geschwindigkeit von:

18 mm pro Sekunde

an.

Das entspricht:

1,8 cm pro Sekunde.

Bei der maximalen Hubhöhe von 500 mm ergibt sich rein rechnerisch eine vertikale Fahrzeit von rund 28 Sekunden für die eigentliche Hubbewegung.

Warum fährt ein Hublift langsam?

Bei einem Plattformlift stehen nicht Geschwindigkeit, sondern:

im Vordergrund.

Für einen Höhenunterschied von maximal 50 cm ist eine hohe Geschwindigkeit ohnehin kaum notwendig.


Stromversorgung des StepSaver

Der StepSaver arbeitet intern mit:

24 V DC.

Die angegebene Netzversorgung liegt bei:

110–230 V / 50–60 Hz.

Dadurch ist das System für unterschiedliche internationale Stromnetze ausgelegt.

Für eine konkrete Installation in Deutschland sollte der elektrische Anschluss vom ausführenden Fachbetrieb geplant werden.


Hat der StepSaver eine Notstromversorgung?

Ja.

Lehner führt eine Notstromversorgung als inkludierte Ausstattung auf.

Das ist bei einem elektrisch betriebenen Plattformlift ein wichtiges Sicherheitsmerkmal.

Warum ist das sinnvoll?

Ein Stromausfall kann jederzeit auftreten.

Bei einer elektrisch betriebenen Plattform sollte deshalb berücksichtigt werden, wie der Nutzer die Anlage beziehungsweise eine sichere Position erreichen kann.

Die konkrete Funktion der Notstromversorgung muss gemäß Bedienungsanleitung und Einweisung genutzt werden.


StepSaver für den Außenbereich

Der StepSaver kann laut Lehner sowohl:

innen als auch außen

aufgestellt werden.

Das erweitert den Einsatzbereich erheblich.

Typische Außenanwendungen

  • Hauseingang,
  • Terrasse,
  • Gartenweg,
  • Podest,
  • Zugang zu einer Wohnung,
  • kleiner Höhenversatz vor einem Gebäude.

Wichtig bei Außenmontage

Auch wenn das Gerät für den Außenbereich vorgesehen ist, müssen Standort und Untergrund geeignet sein.

Besonders relevant sind:

  • ebene Aufstellfläche,
  • tragfähiger Untergrund,
  • Entwässerung,
  • Schnee und Eis,
  • Zugang zur Stromversorgung.

Der Untergrund ist besonders wichtig

Das aktuelle StepSaver-Benutzerhandbuch enthält hierzu klare Vorgaben.

Die Aufstellfläche muss:

  • eben und horizontal sein,
  • die Plattformmotoren und den darunterliegenden Rahmen vollflächig tragen.

Ein Ausgleich mit einfachen Unterlegscheiben oder Keilen ist laut Handbuch nicht zulässig.

Wenn der vorhandene Boden nicht horizontal ist, muss die Aufstellfläche beziehungsweise das Fundament entsprechend angepasst werden.

Warum ist das so wichtig?

Eine ungleichmäßige Auflage kann:

  • den Rahmen verformen,
  • die Plattformmechanik belasten,
  • den sicheren Betrieb beeinträchtigen.

Der StepSaver ist also schnell montiert – aber nur dann, wenn der Standort technisch vorbereitet und geeignet ist.


Keine baulichen Anpassungen – was bedeutet das wirklich?

Lehner wirbt beim StepSaver mit:

„Keine baulichen Anpassungen notwendig.“

Das sollte korrekt verstanden werden.

Gemeint ist der große konzeptionelle Vorteil, dass die bestehende Stufensituation nicht aufwendig umgebaut werden muss.

Trotzdem muss der Standort geeignet sein

Das Benutzerhandbuch verlangt ausdrücklich einen ebenen und horizontalen Untergrund.

Falls dieser nicht vorhanden ist, kann eine Anpassung des Bodens beziehungsweise Fundaments notwendig werden.

Deshalb sollte man die Aussage nicht als Garantie verstehen, dass unter allen Umständen überhaupt keine Vorarbeiten erforderlich sind.


Installation in weniger als zwei Stunden

Lehner nennt als einen der Hauptvorteile:

schnelle Installation in weniger als zwei Stunden.

Das ist für einen Plattformlift bemerkenswert.

Warum kann die Montage so schnell gehen?

Der StepSaver ist als weitgehend kompakte Einheit konzipiert.

Es muss keine:

  • Treppenliftschiene angefertigt,
  • lange Fahrbahn montiert,
  • mehrgeschossige Schachtkonstruktion errichtet

werden.

Aber wichtig

Das aktuelle Benutzerhandbuch schreibt vor, dass Aufstellung und Inbetriebnahme durch eine entsprechend geschulte Partnerfirma erfolgen.

Die kurze Installationszeit setzt außerdem voraus, dass der Aufstellort entsprechend vorbereitet und geeignet ist.


150 kg Eigengewicht

Der StepSaver besitzt ein Eigengewicht von:

150 kg.

Damit ist er zwar kompakt, aber keinesfalls ein Gerät, das wie eine kleine mobile Rampe einfach spontan verschoben werden sollte.

Der Untergrund muss geeignet sein

Das Benutzerhandbuch verlangt eine Prüfung der Tragfähigkeit anhand der Flächenbelastung und Kraftverteilung.

Gerade bei:

  • Terrassen,
  • Holzkonstruktionen,
  • alten Bodenplatten,
  • Sonderfundamenten

sollte dieser Punkt ernst genommen werden.


Welche Farbe hat der StepSaver?

Die Standardfarbe lautet:

RAL 7016 – Anthrazitgrau.

Das ist eine moderne und im Außenbereich häufig eingesetzte Farbe.

RAL 7016 findet man beispielsweise bei:

  • Fensterrahmen,
  • Haustüren,
  • Geländern,
  • modernen Fassadenelementen.

Dadurch lässt sich der StepSaver optisch häufig relativ unauffällig in moderne Gebäude integrieren.


Rutschfester PVC-Boden

Der serienmäßige Bodenbelag besteht laut Hersteller aus:

rutschfestem PVC.

Das ist bei einer Rollstuhlplattform sinnvoll, weil der Boden:

  • robust,
  • pflegeleicht,
  • griffig

sein sollte.

Individueller Bodenbelag

Lehner weist darauf hin, dass individuelle Bodenbeläge vor Ort entsprechend angepasst werden müssen.

Damit kann eine optische Anpassung grundsätzlich möglich sein, sie gehört aber nicht automatisch zum Standardumfang.


Wie wird der StepSaver bedient?

Für den StepSaver stehen verschiedene Bedienkonzepte zur Verfügung.

Lehner zeigt beziehungsweise nennt unter anderem:

  • Bediensäule,
  • Handkassette,
  • zwei optionale Funk-Außensteuerungen,
  • Lift Control App.

Bediensäule

Eine fest positionierte Bediensäule kann den Lift komfortabel erreichbar machen.

Handkassette

Eine Handsteuerung ermöglicht eine direkte Bedienung.

Funk-Außensteuerung

Optional können zwei Funk-Außensteuerungen eingesetzt werden.

Das kann praktisch sein, wenn die Plattform von verschiedenen Positionen gerufen beziehungsweise gesteuert werden soll.

Lift Control App

Auch die Bedienung über die Lehner Lift Control App wird als Option dargestellt.

stepsaver1

Sicherheit beim StepSaver

Ein Plattformlift transportiert Menschen.

Deshalb sollte nicht nur auf Komfort und Preis geachtet werden.

Zu den relevanten StepSaver-Merkmalen gehören unter anderem:

  • stabile Konstruktion,
  • Auffahrrampe,
  • Rampe als Abrollschutz,
  • rutschfester Boden,
  • Notstromversorgung,
  • kontrollierte Hubbewegung.

Entscheidend bleibt jedoch die fachgerechte Installation.


Wer darf den StepSaver installieren?

Laut aktuellem Benutzerhandbuch dürfen:

Aufstellung und Inbetriebnahme nur durch eine von Lehner Lifttechnik entsprechend geschulte Partnerfirma erfolgen.

Das ist wichtig.

Der StepSaver sollte trotz seines vergleichsweise einfachen Installationskonzepts nicht als gewöhnliches Haushaltsgerät verstanden werden.

Es handelt sich um ein technisches System zur Personenbeförderung.


StepSaver im privaten Wohnhaus

Lehner positioniert den StepSaver insbesondere auch als schnelle und kosteneffiziente Lösung für den privaten Bereich.

Hier ist das Konzept besonders interessant.

Typisches Beispiel

Ein Einfamilienhaus besitzt vor der Haustür zwei Stufen.

Die Bewohner laufen normalerweise über die Stufen.

Ein Familienmitglied nutzt jedoch einen Rollstuhl.

Eine dauerhafte große Rampe würde viel Platz beanspruchen.

Der StepSaver kann die Barriere für den Rollstuhl überwinden, während die Stufen weiterhin für andere Bewohner zur Verfügung stehen.

Genau in einer solchen Situation zeigt das Konzept seine Stärke.


StepSaver am Hauseingang

Der Hauseingang dürfte zu den wichtigsten Einsatzbereichen gehören.

Viele Bestandsgebäude besitzen:

  • eine einzelne Eingangsstufe,
  • zwei kleine Stufen,
  • ein erhöhtes Podest.

Für einen Fußgänger sind diese Höhenunterschiede kaum relevant.

Für Rollstuhlfahrer können sie den selbstständigen Zugang zum Gebäude vollständig verhindern.

Vorteil des StepSaver

Statt den kompletten Eingangsbereich umzubauen, kann eine kompakte vertikale Lösung eingesetzt werden.


StepSaver für die Terrasse

Auch zwischen Wohnraum und Terrasse können Höhenunterschiede auftreten.

Beispielsweise:

Wohnniveau → zwei Stufen → Terrasse

Wenn eine Rampe nicht genügend Platz findet, kann ein kompakter Hublift eine Alternative darstellen.

Da der StepSaver für den Außenbereich vorgesehen ist, kann er grundsätzlich auch für solche Anwendungen geprüft werden.


StepSaver im Innenbereich

Nicht jeder Höhenversatz befindet sich draußen.

Auch innerhalb bestehender Gebäude gibt es:

  • Podeste,
  • abgesenkte Räume,
  • Zwischenebenen,
  • kleine Treppenabsätze.

Hier kann der StepSaver ebenfalls eingesetzt werden.

Seine kompakte Bauweise ist gerade bei begrenztem Innenraum interessant.


StepSaver oder Liftboy?

Lehner bezeichnet den StepSaver selbst als moderne und vielseitige Alternative zur bewährten Liftboy-Reihe.

Die Systeme überschneiden sich teilweise, verfolgen aber unterschiedliche Konzepte.

MerkmalStepSaverLiftboy
Produktartkompakter VertikalliftVertikalplattformlift
StepSaver Hubhöhebis 500 mmmodellabhängig höher möglich
Überbrückungsstufenbis 2nicht Kernkonzept
Treppe bleibt nutzbarzentrales Merkmalabhängig von Einbau
Tragfähigkeit StepSaver250 kgmodellabhängig
Innen/AußenJaje nach Modell
Haupteinsatz StepSaverkleine Höhenunterschiedegrößere Bandbreite

Wann spricht mehr für den StepSaver?

Bei einem Höhenunterschied bis 50 cm und insbesondere dann, wenn ein oder zwei Stufen für Fußgänger erhalten bleiben sollen.

Wann spricht mehr für einen Liftboy?

Wenn eine größere Hubhöhe oder eine andere Plattformkonfiguration benötigt wird.


StepSaver oder Elevex?

Der Elevex ist für deutlich größere Höhenunterschiede konzipiert.

Lehner nennt beim Elevex Hubhöhen bis 1.829 mm.

Der StepSaver endet bereits bei 500 mm.

Vereinfacht

Bis 500 mm + bestehende Stufen erhalten → StepSaver besonders interessant

Deutlich über 500 mm → andere Vertikalplattformlifte wie Elevex prüfen


StepSaver oder SIGMA?

Diese beiden Produkte bedienen völlig unterschiedliche Projekte.

MerkmalStepSaverSIGMA
Maximale Hubhöhe500 mmbis 8.000 mm
Einsatzkleine Höhenunterschiedegrößere Höhen / mehrere Ebenen
Überbrückungsstufenbis 2Nein, anderes Konzept
Komplexitätsehr kompaktdeutlich umfangreicher
Mehrere GeschosseNeinJa
RollstuhltransportJaJa

Der SIGMA wäre für eine einzelne 20-cm-Stufe technisch vollkommen überdimensioniert.

Der StepSaver wäre umgekehrt für ein komplettes Geschoss ungeeignet.


Was kostet der Lehner StepSaver?

Einen belastbaren offiziellen StepSaver-Festpreis veröffentlicht Lehner auf der aktuellen Produktseite nicht.

Deshalb sollte ein seriöser Artikel keinen erfundenen Preis nennen.

Der tatsächliche Projektpreis hängt unter anderem davon ab:

  • ob Überbrückungsstufen benötigt werden,
  • wie viele Stufen benötigt werden,
  • ob innen oder außen montiert wird,
  • welche Steuerung gewählt wird,
  • ob Funksteuerungen gewünscht sind,
  • ob der Untergrund vorbereitet werden muss,
  • welche Montage- und Serviceleistungen enthalten sind.

Wichtig beim Preisvergleich

Nicht nur den Gerätepreis vergleichen.

Ein vollständiges Angebot sollte sämtliche erforderlichen Leistungen aufführen.


Welche Kostenpositionen sollte ein Angebot enthalten?

PositionIm Angebot prüfen
StepSaver-Grundgerät
0/1/2 Überbrückungsstufen
Auffahrrampe
Bedienung
Funksteuerungenfalls gewünscht
Lift Control Appfalls vorgesehen
Lieferung
Montage
Inbetriebnahme
Untergrundarbeitenfalls nötig
Elektroanschlussklären
Einweisung
Garantie/Gewährleistung
Wartung/Service

StepSaver gebraucht kaufen?

Bei einem technisch kompakten Lift kann ein Gebrauchtkauf zunächst attraktiv erscheinen.

Trotzdem sollten einige Punkte besonders sorgfältig geprüft werden.

Dazu gehören

  • Baujahr,
  • Zustand der Spindelantriebe,
  • Elektronik,
  • Akkus beziehungsweise Notstromsystem,
  • Rampe,
  • Plattform,
  • Steuerung,
  • benötigte Stufenkonfiguration,
  • Verfügbarkeit von Ersatzteilen.

Der StepSaver muss außerdem zum konkreten Höhenunterschied passen.

Ein günstiger Gebrauchtlift hilft wenig, wenn die vorhandene Stufensituation nicht zur Konfiguration passt.


StepSaver Kaufberatung: Wann ist er besonders sinnvoll?

Der StepSaver sollte insbesondere geprüft werden, wenn:

🟢 der Höhenunterschied maximal 500 mm beträgt,

🟢 ein Rollstuhl transportiert werden soll,

🟢 nur ein oder zwei Stufen vorhanden sind,

🟢 Fußgänger die Stufen weiterhin benutzen sollen,

🟢 wenig Platz für eine Rampe vorhanden ist,

🟢 eine schnelle Installation gewünscht wird,

🟢 kein großer Vertikallift erforderlich ist.


Wann ist der StepSaver eher nicht geeignet?

Der StepSaver ist nicht die richtige Lösung für jedes Projekt.

Mehr als 500 mm Hubhöhe

Dann muss ein anderes Liftsystem gewählt werden.

Mehrere Etagen

Dafür ist beispielsweise der SIGMA konzipiert.

Sehr großer Elektrorollstuhl

Dann können die Innenmaße von 780 × 1.110 mm zu klein sein.

Gesamtgewicht über 250 kg

Dann reicht die zulässige Tragfähigkeit nicht aus.

Stark unebener Untergrund

Dann muss zunächst eine geeignete Aufstellfläche hergestellt werden.


Vor- und Nachteile des StepSaver

VorteileMögliche Nachteile
sehr kompaktnur bis 500 mm
bis 250 kg TragfähigkeitPlattformgröße begrenzt
bis zwei Überbrückungsstufennicht für mehrere Geschosse
Treppe bleibt nutzbarelektrisches System benötigt Service
innen und außenebener Untergrund erforderlich
schnelle Installationnicht jeder E-Rollstuhl passt
keine klassische TreppenschieneStandort muss geprüft werden
Notstrom inklusiveAnschaffung teurer als einfache mobile Rampe
integrierte Rampe
modernes Design

StepSaver Kauf-Checkliste

  • Höhenunterschied exakt messen
  • prüfen, ob maximal 500 mm
  • Anzahl der Stufen bestimmen
  • 0, 1 oder 2 Überbrückungsstufen festlegen
  • Rollstuhlbreite messen
  • Rollstuhllänge messen
  • Rollstuhlgewicht bestimmen
  • Nutzergewicht addieren
  • 250-kg-Grenze prüfen
  • Plattformmaß 780 × 1.110 mm prüfen
  • Außenmaß 940 × 1.245 mm berücksichtigen
  • Aufstellfläche prüfen
  • Untergrund auf Ebenheit prüfen
  • Innen- oder Außenmontage festlegen
  • Stromanschluss klären
  • gewünschte Bedienung auswählen
  • Funksteuerung prüfen
  • Notstromfunktion erklären lassen
  • vollständiges Angebot einholen
  • Service und Wartung klären

Häufig gestellte Fragen zum Lehner StepSaver

Was ist der Lehner StepSaver?

Der Lehner StepSaver ist ein kompakter vertikaler Plattformlift für geringe Höhenunterschiede bis maximal 500 mm. Er wurde insbesondere für Rollstuhlfahrer entwickelt, die eine oder zwei vorhandene Stufen beziehungsweise ein kleines Podest überwinden müssen. Seine Besonderheit besteht darin, dass bis zu zwei Überbrückungsstufen integriert werden können und die Treppe dadurch weiterhin für Fußgänger nutzbar bleibt.

Ist der StepSaver ein Treppenlift?

Nicht im klassischen Sinn. Ein klassischer Treppenlift fährt auf einer Schiene entlang der Treppe. Der StepSaver bewegt seine Plattform dagegen senkrecht nach oben und unten. Technisch gehört er damit zu den vertikalen Plattformliften beziehungsweise kompakten Hebebühnen. Weil er speziell zur Überwindung einzelner Stufen entwickelt wurde, wird er bei der Suche nach Treppenlift-Lösungen trotzdem häufig relevant.

Wie hoch kann der StepSaver fahren?

Die maximale Hubhöhe beträgt laut Lehner 500 mm beziehungsweise 50 cm. Damit eignet sich der StepSaver für kleinere Niveauunterschiede, einzelne Stufen und kurze Eingangstreppen. Für größere Höhenunterschiede muss ein anderes Modell wie ein Liftboy, Elevex oder bei erheblich größeren Hubhöhen ein SIGMA geprüft werden.

Wie viele Stufen kann der StepSaver überbrücken?

Der StepSaver kann mit bis zu zwei integrierten Überbrückungsstufen bestellt werden. Es sind damit Konfigurationen ohne Überbrückungsstufe, mit einer Stufe oder mit zwei Stufen möglich. Welche Variante benötigt wird, hängt von der vorhandenen Eingangssituation und dem exakten Höhenunterschied ab.

Bleibt die Treppe mit dem StepSaver nutzbar?

Ja, genau darin liegt eine der zentralen Besonderheiten des Produkts. Lehner hat den StepSaver so entwickelt, dass bestehende beziehungsweise integrierte Stufen weiterhin von Fußgängern benutzt werden können. Dadurch muss nicht die gesamte Eingangssituation ausschließlich für den Lift reserviert werden. Gerade in kleinen Eingangsbereichen kann das ein erheblicher Vorteil sein.

Wie viel Gewicht trägt der StepSaver?

Die maximale Tragfähigkeit beträgt 250 kg. Bei einem Rollstuhlfahrer muss immer das kombinierte Gewicht aus Nutzer, Rollstuhl und mitgeführten Gegenständen berücksichtigt werden. Insbesondere bei schweren Elektrorollstühlen sollte deshalb vor der Bestellung genau gerechnet werden.

Kann der StepSaver einen Elektrorollstuhl transportieren?

Grundsätzlich ja, sofern der Elektrorollstuhl gemeinsam mit dem Nutzer die maximale Tragfähigkeit von 250 kg nicht überschreitet und innerhalb der nutzbaren Plattformfläche von 780 × 1.110 mm Platz findet. Große elektrische Rollstühle sollten deshalb vor der Planung exakt vermessen und gewogen werden.

Wie groß ist die Plattform des StepSaver?

Die nutzbaren Innenabmessungen betragen 780 × 1.110 mm. Die Außenabmessungen werden einschließlich Rampe mit 940 × 1.245 mm angegeben. Damit ist der StepSaver relativ kompakt, allerdings sollte zusätzlich ausreichend Bewegungsfläche vorhanden sein, damit ein Rollstuhlfahrer bequem auf die Plattform auffahren und sie wieder verlassen kann.

Wie hoch ist der Einstieg beim StepSaver?

Die minimale Plattformhöhe beträgt nur 30 mm. Dadurch kann der Zugang über die integrierte Rampe vergleichsweise flach gestaltet werden. Das ist insbesondere für manuelle Rollstühle angenehm, weil hohe beziehungsweise steile Auffahrrampen zusätzliche Kraft erfordern würden.

Hat der StepSaver eine Auffahrrampe?

Ja. Der StepSaver besitzt eine integrierte Auffahrrampe. Diese dient nicht nur dazu, den Höhenunterschied zwischen Boden und Plattform zu überbrücken, sondern übernimmt laut Hersteller gleichzeitig die Funktion eines Abrollschutzes während der Nutzung.

Kann der StepSaver draußen installiert werden?

Ja. Lehner gibt den StepSaver ausdrücklich für Innen- und Außenbereiche frei. Für eine Außenmontage muss dennoch ein geeigneter, tragfähiger und horizontaler Untergrund vorhanden sein. Zusätzlich sollten Entwässerung, Witterung, Schnee und Eis sowie der elektrische Anschluss in die Standortplanung einbezogen werden.

Braucht der StepSaver ein Fundament?

Entscheidend ist eine ausreichend tragfähige, ebene und horizontale Aufstellfläche. Das aktuelle Benutzerhandbuch verlangt, dass der Rahmen beziehungsweise die Motoreinheiten korrekt und vollflächig aufliegen. Ist der vorhandene Untergrund nicht geeignet, muss der Boden beziehungsweise das Fundament entsprechend vorbereitet werden. Einfaches Unterkeilen ist laut Hersteller nicht zulässig.

Muss für den StepSaver die Treppe umgebaut werden?

Einer der Hauptvorteile des StepSaver besteht gerade darin, dass keine klassische umfangreiche bauliche Anpassung der vorhandenen Stufensituation notwendig sein soll. Das bedeutet jedoch nicht, dass jeder Standort ohne Vorbereitung geeignet ist. Ist der Untergrund beispielsweise uneben oder nicht ausreichend tragfähig, können entsprechende Vorarbeiten erforderlich sein.

Wie schnell kann der StepSaver montiert werden?

Lehner nennt eine Installationszeit von weniger als zwei Stunden als Produktvorteil. Diese Angabe setzt einen geeigneten und vorbereiteten Standort voraus. Das Benutzerhandbuch schreibt außerdem vor, dass Aufstellung und Inbetriebnahme von einer entsprechend geschulten Lehner-Partnerfirma durchgeführt werden.

Wie schnell fährt der StepSaver?

Die Hubgeschwindigkeit beträgt 18 mm pro Sekunde. Bei einer vollen Hubhöhe von 500 mm entspricht das rechnerisch ungefähr 28 Sekunden reiner Hubbewegung. Die tatsächliche gesamte Nutzung dauert durch Auffahren, Sichern, Bedienung und Ausfahren entsprechend etwas länger.

Welchen Antrieb besitzt der StepSaver?

Der StepSaver arbeitet mit vier 24-V-Spindelmotoren. Das System arbeitet intern mit 24 V Gleichspannung. Der Hersteller nennt eine Netzversorgung von 110 bis 230 V bei 50 bis 60 Hz. Damit handelt es sich um ein elektrisch betriebenes Spindelhubsystem und nicht um den Schienenantrieb eines klassischen Treppenlifts.

Hat der StepSaver eine Notstromversorgung?

Ja. Eine Notstromversorgung ist laut aktueller technischer Spezifikation bereits enthalten. Das ist ein wichtiges Sicherheitsmerkmal eines elektrisch betriebenen Plattformlifts. Nutzer sollten sich bei der Übergabe genau erklären lassen, wie sich das System bei Stromausfall verhält und wie die Notstromfunktion korrekt verwendet wird.

Welche Farbe hat der StepSaver?

Die Standardfarbe des StepSaver ist RAL 7016 Anthrazitgrau. Dieser Farbton wird häufig bei modernen Fenstern, Türen, Geländern und Fassadenelementen verwendet und lässt sich deshalb insbesondere bei Außeninstallationen häufig gut in die vorhandene Architektur integrieren.

Welchen Bodenbelag hat der StepSaver?

Standardmäßig verwendet Lehner einen rutschfesten PVC-Bodenbelag. Der Belag soll einen sicheren und pflegeleichten Untergrund auf der Plattform bieten. Individuelle Bodenbeläge können grundsätzlich eine Option sein, müssen laut Hersteller jedoch vor Ort entsprechend angepasst werden.

Wie wird der StepSaver bedient?

Je nach Konfiguration stehen verschiedene Bedienmöglichkeiten zur Verfügung. Lehner zeigt eine Bediensäule und eine Handkassette. Optional können zwei Funk-Außensteuerungen eingesetzt werden. Zusätzlich wird eine Steuerung über die Lift Control App angeboten. Welche Bedienvariante sinnvoll ist, sollte an die Fähigkeiten des späteren Nutzers angepasst werden.

Kann der StepSaver auch ohne Treppenstufen eingesetzt werden?

Ja. Der StepSaver kann auch als klassische vertikale Hebebühne ohne Überbrückungsstufen eingesetzt werden. Damit eignet er sich beispielsweise für Podeste oder Terrassen mit einem Niveauunterschied bis 500 mm. Die integrierten Überbrückungsstufen sind also eine besondere Option des Systems und keine zwingende Voraussetzung.

Ist der StepSaver besser als eine Rampe?

Das hängt von der Einbausituation ab. Eine Rampe ist mechanisch einfacher und benötigt keinen elektrischen Antrieb, kann aber je nach erforderlicher Steigung sehr viel Fläche beanspruchen. Der StepSaver benötigt eine deutlich kompaktere Stellfläche und kann deshalb besonders dort interessant sein, wo für eine lange Rampe kein ausreichender Platz vorhanden ist.

Was ist besser: StepSaver oder Liftboy?

Für Höhenunterschiede bis 500 mm und Situationen mit ein oder zwei Stufen besitzt der StepSaver durch seine Überbrückungsstufen ein besonders interessantes Konzept. Die Liftboy-Familie bietet dagegen je nach Modell Lösungen für andere beziehungsweise größere Hubhöhen. Die Wahl sollte deshalb nach Höhenunterschied, Platzangebot und Nutzung getroffen werden und nicht allein nach dem Preis.

StepSaver oder Elevex – was ist der Unterschied?

Der StepSaver ist auf kleine Höhenunterschiede bis 500 mm spezialisiert. Der Elevex kann dagegen laut Lehner Hubhöhen bis 1.829 mm überwinden und gehört damit in eine deutlich größere Leistungsklasse. Bei ein oder zwei Eingangsstufen kann der StepSaver kompakter sein; bei mehr als 500 mm Hubhöhe scheidet er technisch aus.

Was kostet der Lehner StepSaver?

Lehner veröffentlicht auf der aktuellen Produktseite keinen verbindlichen Endkunden-Festpreis für den StepSaver. Der tatsächliche Preis hängt unter anderem von der Stufenkonfiguration, Steuerung, Montage, Standortvorbereitung und weiteren Leistungen des Fachbetriebs ab. Seriös ist deshalb ein individuelles Gesamtangebot, das Gerät, Lieferung, Montage, Inbetriebnahme und gegebenenfalls notwendige Vorarbeiten klar ausweist.

Kann man den StepSaver gebraucht kaufen?

Ein gebrauchter StepSaver kann grundsätzlich angeboten werden, allerdings muss das Gerät exakt zur vorhandenen Einbausituation passen. Besonders wichtig sind Hubhöhe, Zahl der Überbrückungsstufen, Plattformmaße, technischer Zustand, Antrieb, Steuerung und Notstromversorgung. Zusätzlich sollte vorab geklärt werden, wer die gebrauchte Anlage fachgerecht installiert und später wartet.

Ist der StepSaver für einen Hauseingang geeignet?

Ja, gerade Hauseingänge gehören zu den naheliegendsten Einsatzbereichen. Ein oder zwei Stufen vor einer Haustür können für einen Rollstuhlfahrer eine vollständige Barriere darstellen. Der StepSaver kann diesen kleinen Höhenunterschied vertikal überwinden, ohne dass zwangsläufig eine lange Rampe oder ein großer Plattformlift installiert werden muss.

Ist der StepSaver für eine Terrasse geeignet?

Grundsätzlich ja. Da Lehner den StepSaver für den Außenbereich vorsieht, kann auch ein Höhenunterschied zwischen Terrasse und angrenzender Ebene ein möglicher Einsatzfall sein. Entscheidend sind eine geeignete Aufstellfläche, eine Hubhöhe von maximal 500 mm sowie ausreichend Platz für Plattform und Rollstuhlbewegungen.

Wie schwer ist der StepSaver selbst?

Das Eigengewicht beträgt laut Hersteller 150 kg. Trotz der kompakten Bauweise ist der StepSaver deshalb keine gewöhnliche mobile Rampe. Der Untergrund muss die Anlage und die zusätzliche Nutzlast sicher aufnehmen können. Die Anforderungen an die Aufstellfläche sind deshalb bereits bei der Planung zu berücksichtigen.

Darf ich den StepSaver selbst installieren?

Die aktuelle Lehner-Bedienungsanleitung sieht vor, dass Aufstellung und Inbetriebnahme durch eine entsprechend geschulte Partnerfirma erfolgen. Das ist sinnvoll, weil neben der reinen Positionierung auch Untergrund, elektrische Funktionen und Sicherheit geprüft werden müssen. Ein StepSaver sollte deshalb nicht wie ein gewöhnliches Möbelstück selbst aufgebaut werden.

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Die wichtigsten Vorteile des Lehner StepSaver

VorteilBedeutung im Alltag
Bis 500 mm Hubhöheideal für kleine Höhenunterschiede
250 kg Traglastfür viele Rollstuhlfahrer geeignet
Bis 2 Überbrückungsstufeneinzigartige Stärke des Konzepts
Treppe bleibt nutzbarFußgänger werden kaum eingeschränkt
780 × 1.110 mm Nutzflächekompakte Plattform
Nur 30 mm Einstiegshöhekomfortable Auffahrt
Integrierte Rampekein separates Rampenelement nötig
Rampe als Abrollschutzzusätzliche Sicherheitsfunktion
Innen und außenvielseitige Nutzung
Notstrom inklusivewichtig bei Stromausfall
4 Spindelmotorenelektrisches Hubsystem
Schnelle Montageunter geeigneten Bedingungen unter 2 Stunden
RAL 7016moderne Optik
Funksteuerung optionalflexible Bedienung
App-Steuerung optionaldigitale Bedienmöglichkeit

Fazit: Für wen ist der Lehner StepSaver die richtige Lösung?

Der Lehner StepSaver ist kein verkleinerter klassischer Treppenlift und auch kein kleiner SIGMA.

Er verfolgt ein eigenes Konzept.

Seine Aufgabe besteht darin, kleine Höhenunterschiede bis maximal 500 mm möglichst kompakt und rollstuhlgerecht zu überwinden, ohne dass eine vorhandene Treppe zwangsläufig ihre Funktion für Fußgänger verliert.

Genau die bis zu zwei integrierten Überbrückungsstufen sind deshalb das wichtigste Alleinstellungsmerkmal des StepSaver.

Mit einer Tragfähigkeit von 250 kg, einem Plattform-Innenmaß von 780 × 1.110 mm, einer minimalen Plattformhöhe von nur 30 mm, integrierter Rampe, Notstromversorgung und der Eignung für Innen- und Außenbereiche besitzt der StepSaver ein klar definiertes Einsatzprofil.

Besonders stark ist der StepSaver bei

  • einer einzelnen Eingangsstufe,
  • zwei Eingangsstufen,
  • kleinen Podesten,
  • Höhenunterschieden bis 50 cm,
  • begrenztem Platz für eine Rampe,
  • Hauseingängen,
  • Terrassen,
  • privaten Wohngebäuden.

Seine größte Stärke ist nicht die Hubhöhe

Andere Plattformlifte können wesentlich höher fahren.

Die Stärke des StepSaver liegt darin, für einen eigentlich kleinen Höhenunterschied keine unnötig große Lift- oder Rampenkonstruktion zu benötigen.

Gleichzeitig sollte man seine Grenzen kennen

Mehr als 500 mm Hubhöhe sind nicht möglich.

Die Plattform misst innen 780 × 1.110 mm.

Die maximale Tragfähigkeit beträgt 250 kg.

Ein großer und schwerer Elektrorollstuhl muss deshalb genau geprüft werden.

Die wichtigste StepSaver-Kaufregel

Wenn nur ein oder zwei Stufen die Barriere darstellen, sollte nicht automatisch ein großer Treppenlift oder Vertikallift geplant werden. Zuerst sollte geprüft werden, ob der kompakte StepSaver den Höhenunterschied lösen kann und gleichzeitig die Treppe für alle anderen Nutzer erhält.

Gerade in dieser kleinen, aber im Alltag enorm wichtigen Nische kann der Lehner StepSaver eine sehr elegante Lösung für mehr Barrierefreiheit sein.

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