Lehner Liftboy 1, 2 und 3: Kosten, Unterschiede, Maße, Technik und Kaufberatung zu den kompakten Plattformliften

liftboy1

Der Lehner Liftboy 1, Liftboy 2 und Liftboy 3 gehören zu den kompakten Vertikalplattformliften für kleine Höhenunterschiede. Sie wurden entwickelt, um Rollstuhlfahrern und Menschen mit eingeschränkter Mobilität einzelne Stufen, Podeste, erhöhte Hauseingänge oder kleinere Niveauunterschiede zugänglich zu machen, ohne dafür einen klassischen Aufzug oder einen entlang der Treppe fahrenden Plattformtreppenlift installieren zu müssen.

Die drei Liftboy-Varianten folgen demselben Grundprinzip, unterscheiden sich aber vor allem bei Hubhöhe, Tragfähigkeit und Abmessungen.

Der Liftboy 1 erreicht maximal 595 mm und trägt bis zu 180 kg.

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Welche Kosten tatsächlich entstehen, hängt von Treppe, Liftart und Einbausituation ab. Mit wenigen Angaben können passende Fachbetriebe Ihre Situation gezielter einschätzen.

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Der Liftboy 2 erreicht maximal 830 mm und besitzt mit 300 kg die höchste Tragfähigkeit der drei Modelle.

Der Liftboy 3 überwindet bis zu 970 mm Höhenunterschied und trägt maximal 240 kg.

Damit deckt die Liftboy-Familie einen Höhenbereich von wenigen Zentimetern bis knapp einen Meter ab.

🟢 Kurzantwort: Liftboy 1, 2 und 3 sind kompakte vertikale Rollstuhl-Plattformlifte von Lehner für Höhenunterschiede bis 97 cm. Liftboy 1 schafft 595 mm bei 180 kg Traglast, Liftboy 2 schafft 830 mm bei 300 kg und Liftboy 3 erreicht 970 mm bei 240 kg. Alle Modelle können innen und außen eingesetzt und mit verschiedenen Ein-, Ausstiegs- und Bedienoptionen konfiguriert werden.

Besonders interessant ist die Produktfamilie für Gebäude, bei denen eine lange Rampe zu viel Platz beanspruchen würde. Statt den Rollstuhl über eine geneigte Strecke zu bewegen, hebt der Liftboy die komplette Plattform senkrecht nach oben oder unten.

Lehner hebt außerdem die einfache Installation, schnelle Inbetriebnahme, den geringen Wartungsbedarf und die Möglichkeit hervor, die Liftboy-Modelle je nach Ausführung auch mobil beziehungsweise zwischen Einsatzorten zu verwenden.

liftboy2

Liftboy 1, Liftboy 2 und Liftboy 3 auf einen Blick

MerkmalLiftboy 1Liftboy 2Liftboy 3
HerstellerLehnerLehnerLehner
LiftartVertikalplattformliftVertikalplattformliftVertikalplattformlift
Maximale Hubhöhe595 mm830 mm970 mm
Tragfähigkeit180 kg300 kg240 kg
Geschwindigkeit10 mm/s10 mm/s10 mm/s
Stromversorgung1 × 230 V1 × 230 V1 × 230 V
Gesamtbreite810 mm924 mm924 mm
Gesamtlänge1.180 mm1.505 mm1.505 mm
InnenbereichJaJaJa
AußenbereichJaJaJa
Bodenbefestigunglaut Hersteller nicht zwingend erforderlichebensoebenso
Seitlicher Zugang untenoptionaloptionaloptional
Seitlicher Ausstieg obenoptionaloptionaloptional
Tür obere Haltestelleoptionaloptionaloptional
Automatischer Türöffneroptionaloptionaloptional
Funksteuerungoptionaloptionaloptional
Lift Control Appoptionaloptionaloptional
Transportrollenoptionaloptionaloptional
Edelstahlversionoptionaloptionaloptional
StandardfarbenRAL 7035 / RAL 9007RAL 7035 / RAL 9007RAL 7035 / RAL 9007

Die Angaben entsprechen den aktuellen technischen Herstellerdaten der Liftboy-1/2/3-Produktfamilie.


Was sind Liftboy 1, 2 und 3?

Liftboy 1, Liftboy 2 und Liftboy 3 sind vertikale Plattformlifte.

Das bedeutet:

Sie fahren nicht entlang einer Treppe.

Stattdessen wird eine Plattform senkrecht angehoben beziehungsweise abgesenkt.

Das Grundprinzip ist vergleichbar mit einer kleinen Hebebühne:

Mit dem Rollstuhl auf die Plattform fahren

Fahrt starten

Plattform hebt sich vertikal

obere Ebene erreichen

Plattform verlassen

Das macht die Liftboy-Serie besonders für geringe Höhenunterschiede interessant.

Typische Einsatzsituationen

  • einzelne Stufen
  • zwei oder drei Stufen
  • Podeste
  • Hauseingänge
  • Terrassen
  • kleine Zwischenniveaus
  • Eingänge zu Praxen
  • Vereinsgebäude
  • öffentliche Zugänge

Lehner beschreibt Hublifte allgemein genau für solche Situationen: wenige Stufen, Podeste oder kleinere Höhenunterschiede lassen sich damit vertikal überwinden.


Was ist der Unterschied zwischen Liftboy 1, 2 und 3?

Die drei Modelle sehen konzeptionell ähnlich aus, besitzen aber unterschiedliche technische Leistungsgrenzen.

Der wichtigste Unterschied ist die maximale Hubhöhe.

Liftboy 1

Maximal:

595 mm

Tragfähigkeit:

180 kg

Liftboy 2

Maximal:

830 mm

Tragfähigkeit:

300 kg

Liftboy 3

Maximal:

970 mm

Tragfähigkeit:

240 kg

Vergleich der drei Modelle

FrageLiftboy 1Liftboy 2Liftboy 3
Niedriger Höhenunterschied?sehr gutmöglichmöglich
Bis etwa 60 cm?idealebenfalls möglichmöglich
Bis etwa 83 cm?neinjaja
Bis etwa 97 cm?neinneinja
Besonders hohe Traglast?180 kg300 kg240 kg
Kompakteste Abmessungen?jagrößergrößer

Damit ist nicht automatisch Liftboy 3 „besser“ als Liftboy 1.

Die richtige Wahl hängt vom Projekt ab.


Liftboy 1: die kompakte Lösung bis 595 mm

Der Liftboy 1 ist das kleinste Modell der Produktfamilie.

Seine maximale Hubhöhe beträgt:

595 mm beziehungsweise 59,5 cm.

Die maximale Tragfähigkeit liegt bei:

180 kg.

Damit ist der Liftboy 1 besonders interessant für:

  • eine oder mehrere niedrige Eingangsstufen,
  • Terrassen,
  • kleine Podeste,
  • Höhenunterschiede bis knapp 60 cm.

Der kompakte Vorteil

Der Liftboy 1 besitzt eine Gesamtbreite von 810 mm und eine Gesamtlänge von 1.180 mm. Damit fällt er deutlich kompakter aus als Liftboy 2 und 3.

Gerade bei engen Eingängen kann das entscheidend sein.


Für wen eignet sich der Liftboy 1?

Der Liftboy 1 ist besonders sinnvoll, wenn drei Bedingungen gleichzeitig erfüllt sind:

Der Höhenunterschied ist gering

Maximal 595 mm.

Das Gesamtgewicht bleibt unter 180 kg

Dabei zählt immer:

Nutzer + Rollstuhl + Zubehör

Der verfügbare Platz ist begrenzt

Hier spielt die kleinere Baugröße ihre Stärke aus.


Liftboy 2: bis 830 mm und 300 kg Tragfähigkeit

Der Liftboy 2 nimmt innerhalb der Familie eine besondere Rolle ein.

Seine maximale Hubhöhe beträgt:

830 mm beziehungsweise 83 cm.

Seine maximale Tragfähigkeit liegt bei:

300 kg.

Damit besitzt er sogar eine höhere Traglast als Liftboy 3.

Warum ist das interessant?

Gerade Elektrorollstühle können schwer sein.

Ein Nutzer mit:

  • 100 kg Körpergewicht
  • und einem 130 kg schweren Elektrorollstuhl

kommt bereits auf:

230 kg Gesamtgewicht.

Für den Liftboy 1 wäre das zu viel.

Für den Liftboy 3 mit 240 kg wäre nur wenig Reserve vorhanden.

Der Liftboy 2 mit 300 kg Traglast wäre hier technisch deutlich interessanter.


Liftboy 2 für Elektrorollstühle

Gerade bei schweren Elektrorollstühlen sollte der Liftboy 2 deshalb genau geprüft werden.

Beispiel

Nutzer:

105 kg

Elektrorollstuhl:

145 kg

Gesamt:

250 kg

→ Liftboy 1: nicht geeignet.

→ Liftboy 3: Traglast überschritten.

→ Liftboy 2: innerhalb der 300-kg-Grenze.

Das zeigt:

Die höchste Hubhöhe ist nicht automatisch das wichtigste Kriterium.

Für manche Nutzer ist die Tragfähigkeit entscheidender.


Liftboy 3: bis 970 mm Hubhöhe

Der Liftboy 3 besitzt die größte Hubhöhe der drei Modelle.

Er erreicht maximal:

970 mm beziehungsweise 97 cm.

Damit kann er einen Höhenunterschied von fast einem Meter überwinden.

Seine Tragfähigkeit beträgt:

240 kg.

Typische Einsatzfälle

Wer mehr als 830 mm überwinden muss, landet innerhalb dieser Produktfamilie automatisch beim Liftboy 3.


Welcher Liftboy ist der richtige?

Die Auswahl lässt sich vereinfacht so darstellen:

BedarfPassendes Modell
Bis 595 mm und kompaktLiftboy 1
Bis 830 mmLiftboy 2
Hohe Tragfähigkeit bis 300 kgLiftboy 2
Zwischen 830 und 970 mmLiftboy 3
Sehr großer Höhenunterschied über 970 mmandere Lehner-Lösung prüfen

Wichtig

Nicht einfach das größte Modell bestellen.

Ein Liftboy 1 kann bei 40 cm Höhenunterschied die platzsparendere und sinnvollere Lösung sein.


Wie schnell fahren Liftboy 1, 2 und 3?

Lehner gibt für die Produktfamilie eine Hubgeschwindigkeit von:

10 mm pro Sekunde

an.

Das entspricht:

1 cm pro Sekunde.

Rechnerische maximale Hubzeit

Beim Liftboy 1:

595 mm ÷ 10 mm/s = rund 59,5 Sekunden

Beim Liftboy 2:

830 mm ÷ 10 mm/s = rund 83 Sekunden

Beim Liftboy 3:

970 mm ÷ 10 mm/s = rund 97 Sekunden

Das sind rechnerische Werte für die reine vertikale Hubbewegung.

Die tatsächliche Nutzung dauert durch Auffahren, Sicherung und Ausfahren entsprechend länger.


Warum fährt ein Liftboy relativ langsam?

Ein Plattformlift soll keine möglichst hohe Geschwindigkeit erreichen.

Wichtiger sind:

Gerade bei Rollstuhlfahrern ist eine ruhige Bewegung meist wichtiger als eine schnelle Fahrt.


Welche Stromversorgung benötigen Liftboy 1, 2 und 3?

Der Hersteller nennt:

1 × 230 V / 50–60 Hz.

Damit können die Liftboy-Modelle grundsätzlich an einer üblichen einphasigen Stromversorgung betrieben werden.

Die konkrete elektrische Installation sollte dennoch durch den zuständigen Fachbetrieb geplant werden.


Liftboy 1, 2 und 3 für den Außenbereich

Alle drei Modelle können laut Lehner innen und außen eingesetzt werden.

Das macht sie besonders interessant für Hauseingänge.

Typische Außenanwendungen

Bei Außenanlagen sollten allerdings zusätzlich berücksichtigt werden:

  • Regen
  • Schnee
  • Frost
  • Entwässerung
  • Untergrund
  • Stromanschluss
  • regelmäßige Wartung

Liftboy für den Innenbereich

Auch innerhalb eines Gebäudes gibt es typische Höhenunterschiede.

Beispiele:

  • abgesenktes Wohnzimmer
  • Podest
  • Zwischenebene
  • Bühne
  • Flurbereich

Gerade weil kein Treppenlauf benötigt wird, kann der Liftboy an vielen Stellen eingesetzt werden.


Braucht der Liftboy eine Bodenbefestigung?

Lehner nennt ausdrücklich:

keine Bodenbefestigung erforderlich.

Das ist ein wichtiger Vorteil.

Dadurch kann der Lift in geeigneten Situationen vergleichsweise flexibel installiert werden.

Aber Vorsicht

„Keine Bodenbefestigung“ bedeutet nicht:

Jeder beliebige Boden ist automatisch geeignet.

Der Untergrund muss selbstverständlich:

  • tragfähig,
  • ausreichend eben,
  • für das Gesamtgewicht geeignet

sein.


Liftboy als mobile Hebebühne

Lehner beschreibt die Liftboy-1/2/3-Familie auch als optional mobil einsetzbar. Die Möglichkeit wird unter anderem durch Transportrollen unterstützt.

Das kann interessant sein bei:

  • Veranstaltungsräumen,
  • Bühnen,
  • wechselnden Zugangssituationen,
  • temporären Barrieren.

Transportrollen

Transportrollen werden ausdrücklich als Option genannt.

Damit kann der Lift leichter zwischen verschiedenen Einsatzorten bewegt werden.


Seitlicher Zugang unten

Nicht jede Gebäudesituation erlaubt eine gerade Auffahrt.

Deshalb bietet Lehner einen seitlichen Zugang beziehungsweise eine seitliche Rampe an der unteren Haltestelle an.

Das kann entscheidend sein, wenn:

  • eine Wand direkt vor dem Lift liegt,
  • der Flur seitlich verläuft,
  • wenig Rangierfläche vorhanden ist.

Seitlicher Ausstieg oben

Auch am oberen Niveau kann eine seitliche Ausstiegsrichtung sinnvoll sein.

Lehner nennt ausdrücklich einen:

Side exit at top

als Option.

Damit kann sich der Nutzer seitlich von der Plattform wegbewegen, statt in derselben Richtung auszufahren, in der er unten aufgefahren ist.

liftboy

Warum verschiedene Zugangsrichtungen wichtig sind

Bei einem Rollstuhlplattformlift ist der Platz vor und hinter der Plattform mindestens genauso wichtig wie die Plattform selbst.

Beispiel

Der Lift steht an einer Terrasse.

Unten kann der Rollstuhl gerade auffahren.

Oben befindet sich direkt vor dem Lift eine Wand.

Ein frontaler Ausstieg wäre nicht möglich.

Ein seitlicher Ausstieg kann dann die Lösung sein.


Tür an der oberen Haltestelle

Lehner bietet für Liftboy 1, 2 und 3 eine Tür an der oberen Haltestelle als Option an.

Eine solche Tür kann insbesondere bei höheren Hubständen wichtig sein.

Sie verhindert, dass die obere Plattformkante beziehungsweise der Höhenunterschied frei zugänglich bleibt.


Automatischer Türöffner

Zusätzlich ist ein automatischer Türöffner verfügbar.

Das ist besonders für Rollstuhlfahrer praktisch.

Denn eine Tür gleichzeitig zu:

  • öffnen,
  • halten,
  • und den Rollstuhl zu bewegen

kann schwierig sein.

Eine automatische Türfunktion reduziert diese Belastung.


Manuelle Auffahrrampe

Lehner nennt außerdem eine manuelle Zufahrtsrampe als Option.

Sie kann abhängig von der Aufstellung benötigt werden, um den geringen Höhenunterschied zwischen Boden und Plattform komfortabel zu überwinden.


Verlängerte Auffahrrampe

Auch eine verlängerte Zugangsrampe steht zur Verfügung.

Das kann hilfreich sein, wenn eine flachere Auffahrt gewünscht oder baulich erforderlich ist.

Für wen ist eine längere Rampe sinnvoll?

Insbesondere bei:

  • manuellen Rollstühlen,
  • geringer Armkraft,
  • schweren Rollstühlen,
  • Begleitpersonen.

Funkfernbedienung

Lehner nennt Funkfernbedienungen als Ausstattungsoption.

Damit kann der Lift von einer anderen Position aus bedient beziehungsweise gerufen werden.

Das ist beispielsweise interessant, wenn:

  • mehrere Personen die Anlage nutzen,
  • der Lift auf der falschen Ebene steht,
  • eine Begleitperson unterstützt.

Steuerung über die Lift Control App

Eine besonders moderne Option ist die Steuerung über die Lift Control App.

Damit kann das Smartphone je nach Konfiguration zur Bedienung beziehungsweise Steuerung eingesetzt werden.

Vorteil

Es muss nicht immer eine separate Fernbedienung griffbereit sein.

Die konkrete App-Funktion sollte bei der Einweisung erklärt werden.


Bediensäule

Eine Control Column, also Bediensäule, kann ebenfalls gewählt werden.

Damit erhält der Lift eine fest installierte Steuerstelle.

Das kann besonders bei öffentlichen oder regelmäßig genutzten Anlagen sinnvoll sein.


Große Sicherheitsbügel

Die Herstellerseite zeigt auch Varianten mit erhöhten Barrieren beziehungsweise Sicherheitsbügeln.

Gerade bei höheren Hubständen oder öffentlichen Anlagen können zusätzliche Sicherungselemente sinnvoll sein.

Die konkrete Sicherheitskonfiguration sollte immer an Hubhöhe und Nutzung angepasst werden.


Grubeneinbau beim Liftboy

Als Option nennt Lehner Kontaktleisten für eine Grubeninstallation.

Damit kann der Lift abhängig vom Bauprojekt bodenbündiger integriert werden.

Vorteil eines Grubeneinbaus

Der Nutzer muss möglicherweise keine beziehungsweise nur eine sehr geringe Auffahrrampe überwinden.

Nachteil

Eine Grube verursacht zusätzlichen baulichen Aufwand.


Liftboy ohne Grube

Gerade in Bestandsgebäuden kann eine Installation ohne Grube deutlich einfacher sein.

Dann wird der Höhenunterschied zur Plattform über eine passende Auffahrrampe überwunden.

Welche Variante wirtschaftlich und praktisch besser ist, hängt vom Gebäude ab.


Welche Farben gibt es?

Die Standardfarben sind:

  • RAL 7035 Lichtgrau
  • RAL 9007 Graualuminium

Darüber hinaus bietet Lehner alle RAL-Farben optional an.

Warum Sonderfarben sinnvoll sein können

Bei einer Außenanlage kann der Lift beispielsweise an:

  • Fensterrahmen,
  • Haustür,
  • Geländer,
  • Fassade

angepasst werden.

Im Innenbereich kann eine zurückhaltende Farbe die optische Integration verbessern.


Edelstahlversion

Lehner bietet Liftboy 1, 2 und 3 auch in einer Edelstahl-Ausführung an.

Das kann besonders interessant sein bei:

  • anspruchsvollen Außenanlagen,
  • modernen Gebäuden,
  • öffentlichen Einrichtungen,
  • hoher Feuchtigkeitsbelastung.

Wie viel Platz benötigt der Liftboy 1?

Der Liftboy 1 besitzt laut Hersteller:

810 mm Gesamtbreite

und

1.180 mm Gesamtlänge.

Das macht ihn zum kompaktesten Modell der drei Varianten.

Besonders interessant bei

  • schmalen Eingängen,
  • kleinen Terrassen,
  • begrenzter Stellfläche.

Wie viel Platz benötigen Liftboy 2 und 3?

Beide Modelle besitzen:

924 mm Gesamtbreite

und

1.505 mm Gesamtlänge.

Sie benötigen damit deutlich mehr Stellfläche als Liftboy 1.

Dafür bieten sie:

  • mehr Hubhöhe,
  • beim Liftboy 2 deutlich mehr Tragfähigkeit.

Liftboy 1 oder StepSaver?

Diese beiden Produkte überschneiden sich teilweise.

Liftboy 1

  • bis 595 mm
  • 180 kg
  • klassische vertikale Hebebühne
  • optional mobil

StepSaver

  • bis 500 mm
  • 250 kg
  • bis zwei integrierte Überbrückungsstufen
  • Treppe bleibt besonders elegant nutzbar

Entscheidung

Wenn eine oder zwei vorhandene Stufen für Fußgänger unbedingt erhalten bleiben sollen, ist der StepSaver besonders interessant.

Wenn eine klassische kompakte Hebebühne benötigt wird, kann Liftboy 1 besser passen.


Liftboy 2 oder StepSaver?

Hier wird insbesondere die Tragfähigkeit interessant.

Liftboy 2:

300 kg

StepSaver:

250 kg

Wer einen schweren Elektrorollstuhl transportieren muss, kann deshalb beim Liftboy 2 mehr Traglastreserve erhalten.

Zusätzlich bietet Liftboy 2 eine größere Hubhöhe von 830 mm.


Liftboy 3 oder Elevex?

Der Liftboy 3 endet bei:

970 mm.

Der Elevex erreicht je nach Typ:

1.219 beziehungsweise 1.829 mm.

Vereinfacht

Bis knapp 1 Meter:

Liftboy 3 prüfen

Deutlich über 1 Meter:

Elevex oder andere Lösung prüfen

Damit gibt es im Lehner-Portfolio eine relativ klare Staffelung nach Hubhöhe.


Liftboy oder SIGMA?

Der Unterschied ist noch größer.

Liftboy 1–3

Bis maximal:

970 mm

SIGMA

Bis maximal:

8.000 mm.

Der SIGMA ist damit ein mehrgeschossiger Vertikalplattformlift.

Für drei Stufen am Hauseingang wäre er meist völlig überdimensioniert.


Liftboy statt Rollstuhlrampe

Eine Rampe ist häufig die erste Idee, wenn wenige Stufen barrierefrei überwunden werden sollen.

Doch eine Rampe benötigt Fläche.

Je höher das Hindernis, desto länger wird eine komfortabel geplante Rampe.

Vergleich

LiftboyRampe
kompakte Stellflächeoft lange Strecke
elektrischer Antriebkein Antrieb
vertikale Bewegunggeneigte Bewegung
innen und außeninnen/außen
Wartung notwendiggeringe Wartung
Rollstuhl + NutzerRollstuhl fährt selbst/mit Hilfe

Wann ist Liftboy interessanter?

Wenn nicht genügend Fläche für eine lange Rampe vorhanden ist.


Liftboy im privaten Wohnhaus

Zu den klassischen Anwendungen gehört der private Hauseingang.

Beispiel

Vor der Haustür befinden sich vier Stufen.

Für einen Rollstuhlfahrer ist der Eingang nicht selbstständig erreichbar.

Für eine lange Rampe fehlt der Platz.

Ein Liftboy kann den Höhenunterschied vertikal überwinden.


Liftboy bei Praxen und öffentlichen Gebäuden

Auch öffentliche Zugänge können damit barriereärmer gestaltet werden.

Dazu zählen:

  • Arztpraxen,
  • Kanzleien,
  • Vereinsgebäude,
  • kleine Geschäfte,
  • Veranstaltungsräume.

Bei öffentlich zugänglichen Gebäuden müssen selbstverständlich die jeweils geltenden baulichen und sicherheitstechnischen Anforderungen berücksichtigt werden.

liftboy3

Welche Norm ist bei einem Liftboy relevant?

Bei vertikalen Plattformliften ist insbesondere EN 81-41 relevant. Lehner beschreibt diese Norm als Regelwerk für vertikal bewegte Plattformlifte für Menschen mit eingeschränkter Mobilität.

Sie behandelt unter anderem:

  • Plattformmaße,
  • Zugang,
  • Umwehrung,
  • Türen,
  • Bedienung,
  • Sicherheitsfunktionen,
  • Notfallverhalten.

Für die konkrete Anlage sind jedoch immer die tatsächliche Konformitätserklärung und die regional geltenden Anforderungen maßgeblich.


Was kostet ein Liftboy 1, 2 oder 3?

Lehner veröffentlicht auf der aktuellen Produktseite keinen pauschalen Endkunden-Festpreis für Liftboy 1, 2 oder 3.

Das ist sinnvoll, weil die tatsächlichen Kosten nicht nur vom Basismodell abhängen.

Preisfaktoren

KostenfaktorEinfluss
Liftboy-Modellhoch
Hubhöherelevant
seitlicher Zugangoptional
seitlicher Ausstiegoptional
Tür obenoptional
automatischer Türöffneroptional
Bediensäuleoptional
Funksteuerungenoptional
Transportrollenoptional
Edelstahlhöherer Aufwand
Sonder-RALoptional
Grubeneinbaubaulicher Aufwand
Montageprojektspezifisch

Deshalb gilt

Ein Liftboy-Preis sollte immer als Gesamtpreis inklusive benötigter Ausstattung und Montage betrachtet werden.


Welcher Liftboy ist wahrscheinlich am günstigsten?

Ohne konkretes Angebot sollte keine feste Rangfolge behauptet werden.

Der Liftboy 1 ist kleiner und besitzt weniger Hubhöhe.

Das bedeutet aber nicht automatisch, dass jede Liftboy-1-Anlage günstiger ist als jede Liftboy-2-Anlage.

Zusatzoptionen und baulicher Aufwand können den Gesamtpreis verändern.


Förderung in Deutschland

Ein fest installierter Plattformlift kann unter bestimmten Voraussetzungen im Rahmen einer wohnumfeldverbessernden Maßnahme relevant sein.

Entscheidend sind dabei nicht die Namen Liftboy 1, 2 oder 3, sondern:

  • Pflegegrad,
  • persönlicher Bedarf,
  • konkrete Wohnsituation,
  • Entscheidung des Kostenträgers.

Eine mögliche Förderung sollte deshalb möglichst vor Auftragserteilung geprüft werden.


Liftboy gebraucht kaufen

Auch ein gebrauchter Liftboy kann grundsätzlich interessant sein.

Hier ist die Situation einfacher als bei einem kurvigen Treppenlift, weil keine individuell gebogene Fahrschiene übernommen werden muss.

Trotzdem sollten geprüft werden:

  • Modell
  • maximale Hubhöhe
  • Tragfähigkeit
  • Baujahr
  • Mechanik
  • elektrische Komponenten
  • Sicherheitsausstattung
  • Rampen
  • Türen
  • Steuerung
  • Ersatzteile

Besonders wichtig

Ein gebrauchter Liftboy 1 hilft nicht, wenn der Höhenunterschied 80 cm beträgt.

Die technische Modellgrenze bleibt auch beim Gebrauchtkauf bestehen.


Vorteile von Liftboy 1, 2 und 3

Schnelle Installation

Lehner hebt schnelle Montage und Inbetriebnahme ausdrücklich hervor.

Innen und außen

Alle drei Varianten sind entsprechend einsetzbar.

Kein Treppenlauf nötig

Der Lift fährt vertikal.

Unterschiedliche Hubhöhen

Der Käufer kann das Modell nach dem tatsächlichen Höhenunterschied auswählen.

Liftboy 2 bis 300 kg

Besonders interessant für schwerere Rollstuhlsysteme.

Flexible Zugänge

Seitlicher Zugang und Seitenausstieg sind möglich.

Viele Bedienoptionen

Funksteuerung und Lift Control App können ergänzt werden.

Keine zwingende Bodenbefestigung

Kann die Installation vereinfachen.

Mobilität

Transportrollen machen flexible Einsatzszenarien möglich.


Mögliche Nachteile

Begrenzte Hubhöhe

Spätestens oberhalb von 970 mm ist ein anderes Modell erforderlich.

Liftboy 1 nur 180 kg

Für schwere Elektrorollstühle kann das zu wenig sein.

Liftboy 3 nur 240 kg

Trotz größter Hubhöhe trägt er weniger als Liftboy 2.

Eigene Stellfläche nötig

Ein Hublift benötigt Platz neben beziehungsweise vor dem Höhenunterschied.

Elektrisches System

Service und Wartung sind erforderlich.


Für wen eignet sich welches Modell?

Liftboy 1

Besonders interessant bei:

  • Höhen bis 595 mm,
  • kompaktem Platzangebot,
  • Gesamtgewicht bis 180 kg.

Liftboy 2

Besonders interessant bei:

  • Höhen bis 830 mm,
  • schweren Rollstühlen,
  • Bedarf bis 300 kg Traglast.

Liftboy 3

Besonders interessant bei:

  • Höhen zwischen etwa 830 und 970 mm,
  • Gesamtgewicht bis 240 kg.

Kaufberatung: sechs Werte zuerst bestimmen

Bevor überhaupt ein Modell ausgewählt wird, sollten sechs Dinge gemessen beziehungsweise geklärt werden:

Höhenunterschied

Das entscheidet zwischen Liftboy 1, 2 und 3.

Gesamtgewicht

Nutzer plus Rollstuhl.

Platz

Breite und Länge des verfügbaren Bereichs.

Zufahrtsrichtung

Front oder seitlich?

Ausstiegsrichtung

Gerade oder seitlich?

Innen oder außen

Davon hängen Standort und Materialanforderungen ab.


Liftboy Kauf-Checkliste

  • Höhenunterschied exakt messen
  • prüfen, ob maximal 970 mm
  • Nutzergewicht kennen
  • Rollstuhlgewicht kennen
  • Gesamtgewicht berechnen
  • Liftboy 1 / 2 / 3 anhand Hubhöhe auswählen
  • Tragfähigkeit prüfen
  • Stellfläche vermessen
  • Auffahrtrichtung prüfen
  • oberen Ausstieg prüfen
  • seitlichen Zugang gegebenenfalls wählen
  • Tür an oberer Haltestelle prüfen
  • automatischen Türöffner prüfen
  • Funksteuerung prüfen
  • Lift Control App prüfen
  • Innen-/Außeneinsatz festlegen
  • Standardfarbe oder Sonder-RAL wählen
  • Edelstahl prüfen
  • Montagepreis klären
  • Service und Wartung klären
  • Fördermöglichkeiten prüfen

Häufig gestellte Fragen zu Liftboy 1, Liftboy 2 und Liftboy 3

Was sind Liftboy 1, 2 und 3?

Liftboy 1, Liftboy 2 und Liftboy 3 sind kompakte vertikale Plattformlifte von Lehner Lifttechnik. Sie wurden entwickelt, um Rollstuhlfahrer und Menschen mit eingeschränkter Mobilität über kleinere Höhenunterschiede zu transportieren. Anders als ein Treppenlift fahren sie nicht entlang der Stufen, sondern heben die Plattform senkrecht nach oben beziehungsweise unten.

Was ist der wichtigste Unterschied zwischen Liftboy 1, 2 und 3?

Der wichtigste Unterschied liegt bei Hubhöhe und Tragfähigkeit. Liftboy 1 erreicht 595 mm und trägt 180 kg. Liftboy 2 erreicht 830 mm und besitzt mit 300 kg die höchste Tragfähigkeit. Liftboy 3 erreicht maximal 970 mm und trägt bis zu 240 kg. Deshalb sollte das Modell nicht nach der Nummer, sondern nach tatsächlicher Höhe und Gesamtgewicht ausgewählt werden.

Wie hoch fährt der Liftboy 1?

Der Liftboy 1 erreicht maximal 595 mm, also 59,5 cm. Damit eignet er sich besonders für kleinere Eingangstreppen, Podeste oder einzelne Stufen. Seine kompakteren Außenabmessungen von 810 × 1.180 mm können zusätzlich interessant sein, wenn am Einsatzort wenig Stellfläche vorhanden ist.

Wie viel Gewicht trägt der Liftboy 1?

Die maximale Tragfähigkeit des Liftboy 1 beträgt 180 kg. Bei Rollstuhlfahrern muss dabei das Gewicht des Rollstuhls zum Körpergewicht addiert werden. Gerade bei schweren Elektrorollstühlen kann die Belastungsgrenze deshalb relativ schnell erreicht werden. In einem solchen Fall kann insbesondere der Liftboy 2 mit 300 kg Tragfähigkeit interessanter sein.

Wie hoch fährt der Liftboy 2?

Der Liftboy 2 erreicht maximal 830 mm beziehungsweise 83 cm. Damit deckt er einen deutlich größeren Höhenbereich als Liftboy 1 ab. Besonders interessant ist gleichzeitig seine Tragfähigkeit von 300 kg, die innerhalb der Liftboy-1/2/3-Familie den höchsten Wert darstellt.

Wie viel Gewicht trägt der Liftboy 2?

Der Liftboy 2 trägt maximal 300 kg. Dadurch kann er insbesondere bei schweren Elektrorollstühlen oder einem höheren kombinierten Nutzer- und Rollstuhlgewicht Vorteile bieten. Die Tragfähigkeit darf trotzdem nicht mit der reinen Körpergewichtsgrenze verwechselt werden: Das Gesamtgewicht auf der Plattform ist entscheidend.

Wie hoch fährt der Liftboy 3?

Der Liftboy 3 besitzt mit 970 mm beziehungsweise 97 cm die größte Hubhöhe der drei Modelle. Damit kann er einen Höhenunterschied von fast einem Meter überwinden. Wer mehr als 970 mm benötigt, muss dagegen ein anderes Lehner-Modell wie beispielsweise Elevex oder eine größere Vertikalplattformlösung prüfen.

Wie viel Gewicht trägt der Liftboy 3?

Die maximale Tragfähigkeit beträgt 240 kg. Damit trägt Liftboy 3 zwar mehr als Liftboy 1, aber weniger als Liftboy 2. Das ist ein wichtiger Punkt: Der Liftboy mit der größten Hubhöhe besitzt nicht automatisch die höchste Tragfähigkeit. Bei schweren Elektrorollstühlen muss deshalb besonders sorgfältig gerechnet werden.

Welcher Liftboy eignet sich am besten für einen Elektrorollstuhl?

Das hängt vom Gewicht und von der benötigten Hubhöhe ab. Wenn ein schwerer Elektrorollstuhl transportiert werden muss und 830 mm Hubhöhe ausreichen, ist der Liftboy 2 wegen seiner Tragfähigkeit von 300 kg besonders interessant. Werden mehr als 830 mm Höhe benötigt, muss geprüft werden, ob das Gesamtgewicht innerhalb der 240-kg-Grenze des Liftboy 3 liegt.

Kann der Liftboy draußen installiert werden?

Ja. Lehner nennt für Liftboy 1, 2 und 3 ausdrücklich Innen- und Außenbetrieb. Dadurch können die Modelle beispielsweise vor Hauseingängen, an Terrassen oder bei öffentlichen Zugängen eingesetzt werden. Bei Außenanlagen müssen trotzdem Untergrund, Stromversorgung, Entwässerung und Witterung berücksichtigt werden.

Braucht der Liftboy eine Bodenbefestigung?

Lehner hebt hervor, dass keine Bodenbefestigung erforderlich ist. Das kann die Installation vereinfachen und ist auch für mobile Anwendungen interessant. Trotzdem muss die Stellfläche geeignet, tragfähig und ausreichend eben sein. Keine Befestigung bedeutet nicht, dass der Lift ohne Standortprüfung auf jedem beliebigen Untergrund aufgestellt werden kann.

Kann der Liftboy mobil verwendet werden?

Ja. Lehner beschreibt die Produktfamilie als optional mobil einsetzbar und bietet Transportrollen als Ausstattung an. Dadurch kann ein Liftboy beispielsweise bei Bühnen, Veranstaltungsorten oder anderen wechselnden Einsatzsituationen interessant sein. Ob ein konkreter mobiler Betrieb zulässig und sinnvoll ist, hängt von der Konfiguration ab.

Gibt es einen seitlichen Zugang?

Ja. Eine seitliche Zugangsrampe an der unteren Haltestelle gehört zu den verfügbaren Optionen. Das kann sinnvoll sein, wenn der Rollstuhl aufgrund einer Wand oder eines engen Vorplatzes nicht frontal auf die Plattform fahren kann. Die Zufahrtsrichtung sollte deshalb bereits bei der Planung berücksichtigt werden.

Gibt es einen seitlichen Ausstieg oben?

Ja. Lehner nennt einen seitlichen Ausstieg an der oberen Haltestelle als Option. Dadurch kann der Lift auch in Gebäuden eingesetzt werden, in denen unten und oben unterschiedliche Bewegungsrichtungen notwendig sind. Gerade bei engen Fluren oder seitlich liegenden Türen kann das einen erheblichen Planungsunterschied machen.

Gibt es eine Tür an der oberen Haltestelle?

Ja. Eine Tür an der oberen Haltestelle ist optional verfügbar. Sie kann besonders bei größeren Hubhöhen oder öffentlich zugänglichen Bereichen eine wichtige Sicherheitsfunktion darstellen. Welche Tür- oder Barrierelösung notwendig ist, sollte anhand der konkreten Installation und der geltenden Vorschriften festgelegt werden.

Gibt es einen automatischen Türöffner?

Ja. Lehner nennt einen automatischen Türöffner als Option. Für Rollstuhlfahrer kann das sehr praktisch sein, weil der Nutzer nicht gleichzeitig die Tür manuell bewegen und den Rollstuhl kontrollieren muss. Gerade bei schweren Türen oder eingeschränkter Armbeweglichkeit kann dies den selbstständigen Gebrauch erleichtern.

Kann der Liftboy mit einer Fernbedienung gesteuert werden?

Ja. Funkfernbedienungen gehören zu den verfügbaren Optionen. Zusätzlich bietet Lehner Bediensäulen und die Steuerung über die Lift Control App an. Dadurch kann die Bedienung relativ flexibel an private, öffentliche oder mobile Einsatzsituationen angepasst werden.

Gibt es eine Smartphone-App für den Liftboy?

Ja. Lehner führt die Steuerung über die Lift Control App als Option auf. Dadurch kann je nach Ausstattung das Smartphone zur Bedienung verwendet werden. Die konkret aktivierten Funktionen hängen von der gelieferten Anlage ab und sollten bei der Übergabe vom Fachbetrieb erklärt werden.

Wie schnell fährt ein Liftboy?

Liftboy 1, 2 und 3 werden mit einer Geschwindigkeit von 10 mm pro Sekunde angegeben. Das entspricht einem Zentimeter pro Sekunde. Dadurch dauert eine vollständige Fahrt bei maximaler Hubhöhe beim Liftboy 1 knapp eine Minute, beim Liftboy 2 etwa 83 Sekunden und beim Liftboy 3 ungefähr 97 Sekunden reine Hubzeit.

Welchen Stromanschluss benötigt der Liftboy?

Der Hersteller nennt für Liftboy 1, 2 und 3 eine Versorgung von 1 × 230 V bei 50–60 Hz. Damit lässt sich das System grundsätzlich über eine übliche einphasige Versorgung betreiben. Die konkrete Zuleitung und elektrische Absicherung sollte dennoch durch den ausführenden Fachbetrieb geplant werden.

Welche Farben gibt es?

Standardmäßig sind RAL 7035 und RAL 9007 vorgesehen. Darüber hinaus kann der Lift laut Lehner optional in allen RAL-Farben ausgeführt werden. Das ermöglicht insbesondere bei Hauseingängen oder repräsentativen Gebäuden eine farbliche Anpassung an Fassade, Geländer oder Fenster.

Gibt es die Liftboy-Modelle in Edelstahl?

Ja. Lehner bietet eine Edelstahlversion als Option an. Diese kann insbesondere bei Außenanlagen, höherer Feuchtigkeitsbelastung oder architektonisch anspruchsvolleren Projekten interessant sein. Ob Edelstahl tatsächlich erforderlich ist, sollte nach Standort und gewünschtem Erscheinungsbild entschieden werden.

Was kostet ein Liftboy 1?

Einen pauschalen Endkundenpreis veröffentlicht Lehner auf der aktuellen Produktseite nicht. Der tatsächliche Preis hängt neben dem Grundgerät von Ausstattung und Einbausituation ab. Seitlicher Zugang, obere Tür, automatischer Türöffner, Funksteuerung, Edelstahl oder bauliche Vorarbeiten können den Gesamtpreis verändern. Deshalb ist ein vollständiges individuelles Angebot sinnvoll.

Was kostet ein Liftboy 2?

Auch für den Liftboy 2 wird kein allgemein gültiger Festpreis angegeben. Wegen der höheren Tragfähigkeit und der größeren Bauform sollte ein konkretes Angebot eingeholt werden. Wichtig ist, dass Lieferung, Montage, Bedienoptionen, gegebenenfalls Türen sowie Wartungs- und Serviceleistungen transparent ausgewiesen werden.

Was kostet ein Liftboy 3?

Beim Liftboy 3 hängt der Preis ebenfalls von Konfiguration und Montage ab. Die größere Hubhöhe allein reicht für eine seriöse Preisangabe nicht aus. Besonders Türlösungen, Sonderzugänge, Edelstahl, Grubeneinbau oder andere Optionen können den Projektpreis beeinflussen.

Liftboy 1 oder StepSaver – was ist besser?

Der StepSaver ist besonders auf Höhenunterschiede bis 500 mm und die Erhaltung von ein oder zwei Stufen für Fußgänger ausgerichtet. Liftboy 1 erreicht dagegen bis 595 mm und funktioniert als klassische vertikale Hebebühne. Wenn die vorhandenen Stufen integraler Bestandteil der Lösung bleiben sollen, kann StepSaver besonders interessant sein; bei einem normalen kleinen Höhenversatz kann Liftboy 1 die passendere Lösung darstellen.

Liftboy 2 oder Liftboy 3 – welcher ist besser?

Das hängt von Höhe und Gewicht ab. Liftboy 2 trägt mit 300 kg deutlich mehr, erreicht aber maximal 830 mm. Liftboy 3 fährt bis 970 mm, trägt jedoch nur 240 kg. Bei einer schweren Nutzer-Rollstuhl-Kombination ist Liftboy 2 daher häufig interessanter, sofern seine Hubhöhe ausreicht. Bei einem Höhenunterschied zwischen 830 und 970 mm ist dagegen Liftboy 3 erforderlich.

Was mache ich bei mehr als 970 mm Höhenunterschied?

Dann reicht keines der drei Modelle aus. Lehner bietet für größere Höhen andere vertikale Plattformlifte an. Der Elevex erreicht beispielsweise je nach Ausführung bis 1.829 mm, während der SIGMA für deutlich größere Hubhöhen bis 8.000 mm ausgelegt ist. Die Auswahl sollte nach tatsächlicher Hubhöhe, Tragfähigkeit und Gebäudesituation erfolgen.

liftboy1

Die drei Liftboy-Modelle im direkten Vergleich

BewertungLiftboy 1Liftboy 2Liftboy 3
Kompaktheit⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐
Hubhöhe⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐
Tragfähigkeit⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐
Elektrorollstuhlabhängig vom Gewichtbesonders interessantbis 240 kg gesamt
Außenbereich
Flexible Zugänge
Mobil einsetzbaroptionaloptionaloptional
Designoptionen

Fazit: Liftboy 1, Liftboy 2 oder Liftboy 3 – welches Modell ist das richtige?

Die Lehner Liftboy 1, 2 und 3 bilden eine klar abgestufte Familie kompakter Vertikalplattformlifte für geringe Höhenunterschiede.

Der Liftboy 1 ist die kompakteste Lösung und eignet sich für Höhen bis 595 mm bei maximal 180 kg Tragfähigkeit.

Der Liftboy 2 geht bis 830 mm und besitzt mit 300 kg die höchste Tragfähigkeit der drei Modelle.

Der Liftboy 3 bietet die größte Hubhöhe von 970 mm, trägt allerdings maximal 240 kg.

Die wichtigste Entscheidung lässt sich deshalb sehr einfach beginnen

Wie hoch ist der Höhenunterschied?

und direkt danach:

Wie schwer sind Nutzer und Rollstuhl zusammen?

Diese beiden Werte bestimmen bereits einen großen Teil der Modellauswahl.

Liftboy 1 ist besonders interessant, wenn

  • weniger als 595 mm überwunden werden müssen,
  • die Stellfläche möglichst klein bleiben soll,
  • das Gesamtgewicht maximal 180 kg beträgt.

Liftboy 2 ist besonders interessant, wenn

  • maximal 830 mm benötigt werden,
  • ein schwerer Rollstuhl eingesetzt wird,
  • bis zu 300 kg Gesamtgewicht transportiert werden müssen.

Liftboy 3 ist besonders interessant, wenn

  • mehr als 830 mm,
  • aber höchstens 970 mm

Hubhöhe benötigt werden und das Gesamtgewicht maximal 240 kg beträgt.

Dazu kommt die enorme Konfigurationsfreiheit

Lehner bietet je nach Projekt:

  • seitlichen Zugang unten,
  • seitlichen Ausstieg oben,
  • obere Tür,
  • automatischen Türöffner,
  • manuelle oder verlängerte Rampe,
  • Bediensäule,
  • Funksteuerung,
  • Transportrollen,
  • Lift Control App,
  • Sonder-RAL-Farben,
  • Edelstahl.
Die wichtigste Liftboy-Kaufregel lautet deshalb

Nicht einfach Liftboy 1, 2 oder 3 nach der Modellnummer auswählen. Zuerst Hubhöhe, Gesamtgewicht, Stellfläche sowie Ein- und Ausstiegsrichtung exakt bestimmen – und danach das kleinste Modell wählen, das diese Anforderungen sicher erfüllt.

So wird aus einem kompakten Hublift eine wirklich passende Lösung für den konkreten Hauseingang, das Podest oder die vorhandene Barriere.

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